Selbstklebende wasserdichte Dachmembran
Die selbstklebende Gummi-Asphalt-Abdichtungsbahn besteht aus Polymerharz und hochwertigem Asphalt als Basismaterial, Polyethylenfolie und Aluminiumfolie als Oberflächenmaterial und verfügt über eine Trennschicht. Das Produkt zeichnet sich durch starke Haftung und Selbstheilungseigenschaften aus und eignet sich für den Einsatz bei hohen und niedrigen Temperaturen. Es gibt zwei Varianten: selbstklebend mit Reifen und selbstklebend ohne Reifen. Die Variante mit Reifen besteht aus einer oberen und einer unteren selbstklebenden Gummischicht, die zwischen der Reifenbasis eingebettet sind. Die obere Deckschicht ist eine Vinylfolie, die untere eine abziehbare Silikonölfolie. Die Variante ohne Reifen besteht aus einem selbstklebenden Klebstoff, einer oberen Vinylfolie und einer unteren Silikonölfolie.
Anwendungsbereich
Es eignet sich für Dächer, Keller, Innenräume, kommunale Anlagen und Wasserspeicher, Schwimmbäder und U-Bahn-Tunnel in Industrie- und Wohngebäuden. Es ist auch zur Abdichtung von Holz- und Metalldachkonstruktionen geeignet. Besonders geeignet ist es für die Sanierung von Abdichtungsprojekten in militärischen Anlagen, die eine Kaltbauweise erfordern, sowie in Öldepots, Chemieanlagen, Textilfabriken und Getreidelagern, wo offenes Feuer nicht zulässig ist.
Gebrauchsanweisung
1. Reinigung der Basisoberfläche:
Entfernen Sie Bauschutt, Ölflecken, Sand auf der Oberfläche der Tragschicht sowie Steine und Mörtelreste, die von der Oberfläche abstehen. Die Reinigungsarbeiten müssen jederzeit während der Bauarbeiten durchgeführt werden, und glatte Oberflächen müssen ausgebessert werden. Entfernen Sie insbesondere Zementmörtel und andere Anhaftungen an Abflussrohren, Schornsteinen und Rohrwänden;
Für die Eckverbindungen wird Zementmörtel verwendet, um einen Kreisbogen zu bilden. Der Mindestradius der weiblichen Ecke beträgt 50 mm, der der männlichen Ecke 20 mm. Falls sich klares Wasser auf der Untergrundfläche befindet, kann dieses durch Abwischen entfernt werden.
2. Zementpaste konfigurieren:
Zement:Wasser = 2:1 (Gewichtsverhältnis). Zuerst das Wasser entsprechend dem angegebenen Verhältnis in den vorbereiteten Mischeimer geben, dann den Zement hinzufügen und 15–20 Minuten einweichen lassen, bis er vollständig durchfeuchtet ist. Überschüssiges Wasser abgießen. Anschließend 5 % des Zementanteils und 8 % Polymer-Konstruktionskleber (Feuchthaltemittel) hinzufügen und mit einem elektrischen Rührgerät mindestens 5 Minuten lang verrühren.
3. Probemäßige Verlegung der elastischen Basislinie:
Entsprechend den Gegebenheiten der Baustelle ist eine sinnvolle Positionierung vorzunehmen, die Verlegerichtung des gerollten Materials festzulegen, die Leitlinie des gerollten Materials auf der Basisschicht zu biegen und der Fließrichtung zu folgen, um die Probeverlegung des gerollten Materials von unten nach oben durchzuführen.
4. Das Trennpapier am unteren Ende der Spule abreißen:
Nach der Prüfung des aufgerollten Materials schneiden Sie es auf die gewünschte Länge zu und legen es mit dem Trennpapier nach oben auf die Unterlage. Ziehen Sie das Trennpapier ab. Achten Sie beim Abziehen darauf, dass das Trennpapier einen Winkel von 45 bis 60 Grad zur Klebefläche einhält, damit es sich nicht ablöst. Vermeiden Sie Falten und lassen Sie das Papier dabei möglichst glatt und entspannt liegen.
5. Coil-Pflasterung:
Rollverfahren: Das Rollenmaterial an der Referenzlinie ausrichten und versuchen, es zu verlegen. Mit einem Papiermesser das Trennpapier vorsichtig auf eine Länge von ca. 5 m einschneiden. Darauf achten, das Rollenmaterial nicht zu beschädigen. Das abgerollte Trennpapier langsam von der Rückseite abreißen. Öffnen und gleichzeitig die abgerollte Rolle langsam entlang der Referenzlinie vorschieben. Beim Verlegen das Trennpapier abreißen. Nach Abschluss der Verlegung werden die restlichen 5 m langen Rollen der vorherigen Probeverlegung zurückgerollt und nach dem oben beschriebenen Verfahren auf die Tragschicht geklebt.
Hebemethode: Legen Sie das zugeschnittene Rollenmaterial mit der Unterseite nach oben auf die Unterlage. Entfernen Sie zuvor das gesamte Trennpapier. Tragen Sie anschließend Klebstoffpaste auf die Klebefläche des Rollenmaterials und die zu verlegende Unterlage auf. Heben Sie die Rolle dann gemeinsam mit zwei Personen an beiden Enden an, drehen Sie sie um und legen Sie sie an die gewünschte Position. Die Rollen und benachbarten Rollen überlappen sich dabei parallel. Sobald die Längs- und Kurzseiten überlappen, wird die Isolierfolie zwischen den überlappenden Rollen entfernt.
6. Rollender Auspuff:
Nach dem Auflegen des Rollenmaterials wird mit einer weichen Gummiplatte oder Walze die Luft von der Mitte zur anderen Seite in Überlappungsrichtung abgestrichen, um eine vollständige Haftung des Rollenmaterials auf der Grundfläche zu gewährleisten. Beim Überlappen und Aufkleben der nächsten Spule wird das Trennpapier an der Überlappungsstelle der unteren Spule angehoben, die obere Spule an der Überlappungslinie ausgerichtet und auf die untere Spule geklebt. Anschließend wird die Luft abgestrichen, um eine vollständige Haftung zu erzielen.
7. Abdichtung von Überlappungskanten und Kopfabdichtung:
Verlegung von einseitig klebendem Rollenmaterial mit Überlappung: Die kurzen Seiten benachbarter Rollen werden parallel überlappt. Ein HNP-Klebebandstreifen dient zum Erhitzen und Verkleben (Breite des Dachklebebandstreifens: 100 mm, Breite des Unterbauklebebandstreifens: 160 mm). Die lange Seite wird erhitzt und selbstklebend überlappt, die Überlappungsbreite beträgt mindestens 80 mm. Nach Abschluss der großflächigen Verlegung erfolgt die Überlappungsmontage 24 Stunden später. Während der Montage werden Schlamm und Staub von der Überlappungsfläche entfernt. Anschließend wird die Isolierfolie der Überlappungsfuge an der oberen und unteren Rolle entfernt (an der kurzen Seite muss die Isolierfolie nicht entfernt werden). Die Verklebung erfolgt unter Erhitzen mit einem Heißluftgebläse.
Doppelseitig klebendes Wickelmaterial, Überlappungskonstruktion: Die Isolierfolie an der Überlappungsstelle der oberen und unteren Wickelmaterialien direkt abziehen und die Überlappungsseite abkratzen (bei großflächigem Auftragen gleichzeitig Zementpaste auftragen). Die Überlappung mit Zementpaste verkleben und direkt abdichten. Die Überlappungsbreite an den langen und kurzen Seiten sollte mindestens 80 mm betragen. Abschließend mit Zementpaste glätten und abdichten.
8. Pflege und Schutz des Fertigprodukts:
Lassen Sie das Material 24 bis 48 Stunden einwirken (die genaue Zeit hängt von der Umgebungstemperatur ab; normalerweise gilt: Je höher die Temperatur, desto kürzer die Einwirkzeit). Bei hohen Temperaturen sollte die wasserdichte Schicht vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden und kann mit einem Sonnenschutznetz oder Ähnlichem abgedeckt werden.
Vorsichtsmaßnahmen
① Die Basisschicht der Membranabdichtung muss fest sein, die Oberfläche muss sauber und eben sein und darf keine Hohlräume, Lockerungen, Abnutzungsspuren oder Abplatzungen aufweisen.
②Die Überlappungsverbindung der wasserdichten Schicht des gewickelten Materials muss fest verbunden und dicht verschlossen sein und darf keine Mängel wie Falten, verzogene Kanten oder Blasen aufweisen.
③ Die Oberseite der wasserdichten Schicht sollte fest mit der Basisschicht verbunden und fixiert werden, die Naht sollte dicht verschlossen sein und der Rand sollte sich nicht verziehen.
④ Die Schutzschicht und die wasserdichte Schicht des seitlich aufgewickelten Materials müssen fest miteinander verbunden sein. Die Verbindung muss dicht und die Dicke gleichmäßig sein.
⑤ Die zulässige Abweichung der Überlappungsbreite der Spule beträgt ±10 mm.
Produktpräsentation








